Wann ist die beste Reisezeit für Mexiko?

Bei Urlaubern beliebt ist in Mexiko vor allem die Trockenzeit von November bis April. In dieser Zeit sind die Temperaturen in weiten Teilen des Landes mit im Schnitt 25-30°C aushaltbar und es regnet wenig. Im Norden und in höheren Lagen kann es mit Temperaturen unter 0 allerdings auch ganz schön kalt werden.

In den Sommermonaten von Juni bis August wird es mancherorts sehr warm. In den tropischen Regionen sind Temperaturen von 35-40°C keine Seltenheit und in den Wüstenregionen kann das Thermometer auch gerne mal über 50°C klettern. In der Sonne sollte man sich zu dieser Zeit nicht lange und auf gar keinen Fall ohne ausreichend Schutz aufhalten.

Zu beachten ist, dass in den Monaten Dezember und Januar, sowie um Ostern herum viele Mexikaner verreisen und die Preise und Hotelauslastungen dadurch steigen. Während des Spring-Break im März und April kann es in beliebten US-Reisezielen in Mexiko auch etwas voller werden.

Außerdem sollten je nach Zielregion auch weitere Saisonale Ereignisse mit in die Entscheidung einbezogen werden.

An der Karibikküste ist zwischen Juni und November die offizielle Hurrikansaison.

In den wärmeren Sommermonaten fühlen sich auch die Braunalgen besonders wohl, und die können einem den Strandurlaub ganz schön versauen.

Walhaie können an der Riviera Maya von Juni bis September und in Baja California von November bis Mai beobachtet werden.

Mehr Informationen über Mexiko kannst du in meinem Beitrag hier finden.

Wann ist die Regenzeit in Mexiko?

Die Regenzeit in Zentral- und Südmexiko erstreckt sich von Juni bis September. In diesem Zeitraum kann es beinahe täglich regnen.

Der Regen entlädt sich in sintflutartigen Strömen und kann urplötzlich auftreten. Innerhalb weniger Minuten kann sich der strahlend blaue Himmel verdunkeln und auf einen herabfallen.

Genauso plötzlich wie es anfängt zu regnen, hört es glücklicherweise meist auch wieder auf. Am besten stellst du dich in der Zeit irgendwo unter und genießt einen leckeren Taco und ein Cerveza während du wartest. In den seltensten Fällen regnet es über mehrere Stunden hinweg.

Wann gibt es am wenigsten Algen in Mexiko (Sargassum)?

Wie die gesamte Karibik Region hat auch die Riviera Maya in Mexiko zunehmend mit der übelriechenden Braunalge (engl. Sargassum) zu kämpfen.

Die Alge vermehrt sich besonders in den warmen Sommermonaten in der Sargassosee und wird anschließend über verschiedene Strömungen, begünstigt durch aktuelle Klimaveränderungen, an die Strände gespült.

Die meisten Braunalgen erreichen in der Zeit zwischen März und Juni die schönen karibischen Strände. Die Algensaison kann sich allerdings je nach Klima auch bis in die Herbstmonate hineinziehen.

Die aktuelle Lage vor Ort inklusive interaktiver Karte und Fotos kann hier geprüft werden.

Die Braunalgen werden in solch gigantischen Mengen an die Strände gespült, dass sie meist dort liegen bleiben und langsam verrotten.

Das zerstört nicht nur jedes Instagram-Foto, sondern riecht unangenehm und trägt auch langsam den Sand von den Stränden ab. Jedes Jahr werden die Strände der Karibik zusehends kleiner.

Die Kosten für die Entsorgung des Sargassums in der Karibik lagen im Jahre 2018 bei 120 Millionen US-Dollar und sind seitdem weiter gestiegen. Kaum ein Hotel, geschweige denn öffentlicher Strand, kann sich das leisten.

Wann ist die Hurrikansaison in Mexiko?

Tropische Wirbelstürme bilden sich im Atlantischen Ozean zwischen Juni und November

Das ist auch der Zeitraum, den das National Hurricane Center (NHC) der USA als offizielle atlantische Hurrikansaison festgelegt hat. Hier findest du auch aktuelle Warnungen und Prognosen.

Während dieser Zeit kann es besonders an der Karibikküste von Mexiko, aber auch weiter im Inland, zu schlechten Wetterverhältnissen kommen. 

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Hurrikan den direkten Weg nach Mexiko einschlägt, ist zwar relativ gering, du solltest die Gefahren aber dennoch nicht unterschätzen. 

Das Gute ist, dass Hurricane frühzeitig erkannt werden und so entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden können.


In der meisten Zeit lohnt sich eine Reise während der Hurrikansaison trotzdem. Wenn du Pech hast, gibt es ein paar Tage lang Regen und es wird etwas stürmisch. Doch das passiert eher selten. Und wenn du ganz viel Pech hast, musst du eben deine Reise in einem anderen Ort fortsetzen.

Wann ist die Walhaisaison in Mexiko?

Es gibt zwei Regionen, in denen du in Mexiko Walhaie beobachten kannst. Zum Einen kommen sie an die Pazifikküste in Baja California, zum Anderen besuchen sie die Karibische Küste in Yucatan.

Die Touren sind streng reglementiert und täglich limitiert, um das Wohl der Tiere nicht zu beeinträchtigen. Es ist daher unglaublich wichtig, sich an die Regeln der Tourguides zu halten.

Auf der Yucatan-Halbinsel kannst du Walhaie von Mai bis September beobachten. Die besten Chancen gibt es im Juli und August.

Sie kommen zum Plankton fressen in die Region zwischen Holbox und Isla Mujeres, was diese beiden Orte zum perfekten Startpunkt für Beobachtungs-Touren macht.

Im Golf von Kalifornien um Baja California sind die majestätischen Walhaie von Oktober bis April anzutreffen. Insbesondere in den Monaten von November bis Mai hast du die besten Chancen.

Am Wahrscheinlichsten sind die Begegnungen in dem Naturschutzgebiet Cabo Pulmo. Beliebte Startpunkte für Walhaibeobachtungen sind Cabo San Lucas und La Paz.

Zu den Walhaien gesellen sich oft Delfine, Manta-Rochen und Schildkröten.

Mein Fazit

Mexiko ist ein super Land, das man ganzjährig bereisen kann. Die Temperaturen und die Regenmenge sind im Winter zwar etwas angenehmer, aber im Sommer hast du dafür Chancen, Walhaie zu sehen.

Im Sommer kann es ziemlich heiß werden, aber das ist auch nur ein Grund mehr mittags eine ordentliche Siesta einzulegen. Nachts, wenn es etwas abkühlt, erwachen die Straßen Mexikos sowieso erst so richtig zum Leben.

Lass dich von der Regenzeit und der Hurrikansaison nicht zu sehr verunsichern. Pack dir eine gute Regenjacke für Notfälle ein und behalte die lokalen News im Auge, dann steht deiner perfekten Mexiko-Reise nichts mehr im Wege.

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